Hanseator

Musik, Fußball und manchmal auch ein bisschen Hansa


Hinterlasse einen Kommentar

Schöne Tage

Nopperhof FestEvil 2016, 29./30. Juli 2016, Langen Trechow

Sonntagmorgen, kurz vor halb drei verklingen die letzten Live-Töne beim diesjährigen FestEvil auf dem Nopperhof in Langen Trechow. Auf der Bühne verabschiedet sich FestEvil-Dauerbrenner Zaunpfahl vom begeisterten Publikum. Geschätzte 200 Leute haben der inzwischen einsetzenden Nachtkühle bis zum Schluss getrotzt, die Gänsehaut kommt nicht nur von den Temperaturen. Zwei ereignisreiche Tage voller Musik beim Familientreffen der Freunde des RoggenRoll sind schon wieder vorbei, man mag es nicht glauben.

Aus den Boxen kommen ganz ungewöhnliche Klänge, die bei einem Festival dieser Art wohl niemand erwartet hätte: „Supper’s ready“ vom 1972er Genesis-Album „Foxtrot“ bildet einen bizarren Kontrast zur Musik der letzten beiden Tage und entkräftet zugleich den Verdacht, die Tontechnik hätte für das ganze Wochenende nur eine CD der Klaus-Renft-Combo für die „Umbaupausen-Musik“ dabei gehabt. Die monumentale Melancholie des Genesis-Klassikers legt sich über das Gelände vor der Bühne und hilft tatsächlich beim „Runterfahren“ und Rekapitulieren der letzten 34 Stunden. Weiterlesen


Ein Kommentar

Kein Wort zum Sonntag

Eine illustre Runde war am drittletzten Dezembertag aus Metropolen wie Rostock, Schwerin, Driedorf und Zernsdorf ins an der romantischen A10 gelegene Wildau, früherer Standort von Industriegiganten wie dem VEB Schwermaschinenbau „Heinrich Rau“, der wiederum Trägerbetrieb meines alljährlichen Sommerferienlagers in Groß Köris … ok, das führt jetzt zu weit. Es waren also Ropi, Ricarda & Pfütze, Han, Rebekka & Basti und der Autor dieser Zeilen angereist, um mit den Toten Hosen und den Broilers einen mehr als angemessenen Schlusspunkt unter das Konzertjahr 2012 zu setzen. Weiterlesen


Ein Kommentar

Let’s go Murphys

Sag mal einen Satz mit Sommer, Hamburg und Kultur. – Willst du mich verarschen?

Es sollte DER Höhepunkt eines bislang nur nominellen Sommers werden. Innerhalb des „Hamburger Kultursommers 2011“ gastierten die Dropkick Murphys auf der Open-Air-Bühne an der Trabrennbahn Bahrenfeld. Ein absolutes Muss für jeden Liebhaber lauter, kraftvoller, dynamischer und ehrlicher Musik mit einem Faible für nordamerikanischen Folkpunk mit irischen Wurzeln, das durfte man sich einfach nicht entgehen lassen.

Die Tickets waren beizeiten besorgt und je näher der Termin rückte, umso mehr wuchs die Vorfreude. Die Murphys-Alben liefen im CD-Player rauf und runter, um noch ein bisschen Textsicherheit zu gewinnen, Urlaubstage oder Frühschichten wurden eingereicht und geplant, und nun, am 16. August 2011, war es dann endlich so weit. Weiterlesen