Hanseator

Musik, Fußball und manchmal auch ein bisschen Hansa


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Immer wieder Probstheida

Zwei Wochen sind nun schon vergangen seit dem Saisonende der 3. Liga. Zwei Wochen ohne Stadionbesuch – das geht gar nicht!

Da traf es sich gut, dass der letzte Spieltag in der Regionalliga Nordost eine sehr spannende Konstellation am Tabellenende bereithielt: Die vor dem Spieltag auf den Plätzen 12 bis 15 noch vom Abstieg bedrohten Mannschaften trafen in zwei direkten Duellen aufeinander. Babelsberg spielte gegen den ZFC Meuselwitz und die U23 von Hertha BSC empfing den 1. FC Lok Leipzig.

Keine Frage, dass natürlich das Spiel in Berlin den größten Reiz ausstrahlte. Für die Leipziger bot sich die vor wenigen Wochen noch unvorstellbare Chance, mit einem Sieg unabhängig vom Ergebnis des anderen Spiels aus eigener Kraft den Klassenerhalt zu sichern. Weiterlesen


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Zurück in die Vergangenheit

Der alljährliche Adventsbesuch bei meiner Familie im heimatlichen Altenburg fiel in diesem Jahr auf ein fußballtechnisch fast perfektes Wochenende. Fast perfekt, weil das Hansaspiel bei den Stuttgarter Kickers „daran glauben“ musste. Andererseits blieb mir so eine sportliche Enttäuschung mit Ansage erspart. Und immerhin hielten die Ansetzungen der unteren Ligen doch Spiele zweier Vereine bereit, bei denen ich in meiner Jugend oft im Stadion war, beide noch dazu so günstig terminiert, dass es gar nicht auffiel, wenn ich zwischen Mittagessen und nachmittäglichem Kaffee mal kurz verschwand. Und so konnte ich sowohl Motor Altenburg als auch den 1. FC Lok mal wieder beehren. Weiterlesen


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Kein Sex mit der Ex

Ich weiß gar nicht, ob ihr es wusstet, aber ich habe nicht mein ganzes Fanleben mit dem FC Hansa Rostock verbracht. Ja, ich habe da tatsächlich eine Leiche im Keller – wer mich näher kennt, weiß sogar ihren Namen. In meinen jungen Jahren besuchte ich regelmäßig die Spiele eines Fußballclubs in meiner Bezirksstadt, sah zahlreiche Oberligaspiele, war bei drei erfolgreichen Pokalendspielen dabei (das letzte übrigens gegen Hansa) und atmete internationale Atmosphäre bei großen Europacup-Schlachten, bevor es mich aus beruflichen Gründen Ende 1987 nach Mecklenburg verschlug, wo ich inzwischen als – je nach Betrachtungsweise – gelungenes oder abschreckendes Beispiel für schleichende Assimilation herhalte. Weiterlesen