Hanseator

Musik, Fußball und manchmal auch ein bisschen Hansa


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In Lotte im Eimer

Sportfreunde Lotte – F.C. Hansa Rostock 2:0, „FRIMO Stadion“, 11. März 2017

Eins muss man der dritten Liga lassen, den reiselustigen Fan führt sie an Orte, die zu besuchen ihm normalerweise nicht mal im Traum in den Sinn käme. Nun hat es wieder einmal ein Verein mit ländlichem Umfeld geschafft, sich dem illustren Kreis professioneller Klubs anzuschließen und diesen in Teilen regelmäßig aufzumischen. Und so war am vergangenen Wochenende der Tag gekommen, an dem unser F.C. Hansa sein erstes Pflichtspiel im niedersächsisch/nordrhein-westfälischen Niemandsland austragen sollte.

Spielverlegungen am laufenden Band und Terminchaos konnten zahlreiche Hanseaten nicht von der Reise nach Lotte abhalten, überall im Hansaland wurden Bustouren wie zu besten Bundesligazeiten organisiert. Aufgrund eigener kultureller Verpflichtungen konnte ich mich dem Massentourismus nicht anschließen, meine individuelle Reiseroute hielt musikalische Abendveranstaltungen vor und nach dem Spiel in Berlin bzw. Hamburg bereit. Weiterlesen


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Wir haben immer noch uns

Wieder geht ein Jahr zu Ende, ein Jahr mit Licht und Schatten, sehr viel Schatten. Der folgende Text ist Menschen gewidmet, die für eine große Menge Licht gesorgt haben und hoffentlich noch lange sorgen.

Feine Sahne Fischfilet: „Nie daran geglaubt“-Tour 2016

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The Wall

Live in Hamburg (2011) und Berlin (2013), Tourfilm (2015)

Das erste, was ich je von „The Wall“ zu hören bekam, war die dritte Albumseite, und zwar aus einem ganz profanen Grund. Einfach das Album im Plattenladen zu kaufen, war bekanntlich nicht möglich, die Lösung hieß: Warten auf „Duett – Musik für den Recorder“. Irgendwann, kurz nach Veröffentlichung des Albums und noch bevor es komplett zum Mitschneiden gespielt wurde, lief eines Tages besagte C-Seite, die mich dazu brachte, wochenlang nichts anderes mehr zu hören. Ich verstand damals die Texte nur teilweise, und um die Gesamtaussage des Albums zu erfassen, habe ich Jahre gebraucht, aber die Musik hatte mich sofort gepackt. Von den ersten leisen Akustik-Takten im Intro zu „Hey you“ bis zu David Gilmours furiosem Gitarrensolo am Ende von „Comfortably numb“ ist dieser ungefähr 20minütige Abschnitt der Höhepunkt innerhalb eines gigantischen Meisterwerkes und in meiner persönlichen Rangliste die beste Albumseite aller Zeiten. Weiterlesen


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Pokalfieber

DFB-Pokal: Hamburger SV – FC Bayern München 1:3, 29. Oktober 2014

Fußball ist Schmerz. Und der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Ja, ja, ich weiß, das reicht schon wieder für den Hauptgewinn im Plattitüden-Bingo. Aber als Hansafan hat man derzeit nicht wirklich viele Gelegenheiten, sich mal über Pokalspiele auszubreiten. Kurzfristig ergab sich für mich am vergangenen Mittwoch jedoch die Möglichkeit, das zu ändern. Ein Kollege, Dauerkarteninhaber für das Volksparkstadion, war dienstlich verhindert, und so war es für mich Ehrensache, ihn bei diesem Spiel zu vertreten, zumal der aufstrebende Stadtrandverein hier im Blog bisher viel zu lange völlig unbeachtet blieb. Höchste Zeit mal dahin zu gehen, wo Fußball wirklich wehtut. Weiterlesen


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The Wakes in Hamburg

Es war am St. Patrick’s Day 2014, als ich zum ersten Mal mit einer schottischen Band in Berührung kam, deren Musik mich vom ersten Ton an gepackt hat: The Wakes (bzw. ein Teil davon) sorgten für einen unvergesslichen Abend in der Glasgower Tolbooth Bar. Ich hatte mir damals vorgenommen, die Band unbedingt mal in kompletter Besetzung zu sehen. Und ich musste nicht mal lange warten, denn am 26. Juli, also gerade mal vier Monate nach dem „Erstkontakt“, war es bereits so weit: The Wakes spielten in Hamburg. Weiterlesen


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Zu Gast bei “Feinden”

Es geschah am 12. Dezember 2012 – dem Tag, an dem das Konzept „Sicheres Stadionerlebnis“ verabschiedet wurde. An diesem Tag flatterte mir eine Einladung ins Haus. Na gut, „flattern“ ist nicht ganz korrekt, eher zwitscherte mir ein blaues Vögelchen, die virtuelle Brieftaube des 21. Jahrhunderts, ich möge mich doch am 3. Februar, so ich nichts besseres vorhätte, am Hamburger Millerntor zur (O-Ton) „Gegnerbeobachtung“ einfinden. Eingeladen hatte mich ein Blogger-Kollege von der anderen Seite der Macht. Die wahlweise Zuordnung zur hellen oder dunklen Seite überlasse ich gern dem geneigten Leser.  Mit dem FC Energie Cottbus sah der Spielplan jedenfalls einen Gegner vor, dessen „Dunkel“-Klassifizierung sowohl am Millerntor als auch im Ostseestadion mehrheitsfähig sein dürfte. Weiterlesen


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Kein Wort zum Sonntag

Eine illustre Runde war am drittletzten Dezembertag aus Metropolen wie Rostock, Schwerin, Driedorf und Zernsdorf ins an der romantischen A10 gelegene Wildau, früherer Standort von Industriegiganten wie dem VEB Schwermaschinenbau „Heinrich Rau“, der wiederum Trägerbetrieb meines alljährlichen Sommerferienlagers in Groß Köris … ok, das führt jetzt zu weit. Es waren also Ropi, Ricarda & Pfütze, Han, Rebekka & Basti und der Autor dieser Zeilen angereist, um mit den Toten Hosen und den Broilers einen mehr als angemessenen Schlusspunkt unter das Konzertjahr 2012 zu setzen. Weiterlesen