Hanseator

Musik, Fußball und manchmal auch ein bisschen Hansa


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Kein Wort zum Sonntag

Eine illustre Runde war am drittletzten Dezembertag aus Metropolen wie Rostock, Schwerin, Driedorf und Zernsdorf ins an der romantischen A10 gelegene Wildau, früherer Standort von Industriegiganten wie dem VEB Schwermaschinenbau „Heinrich Rau“, der wiederum Trägerbetrieb meines alljährlichen Sommerferienlagers in Groß Köris … ok, das führt jetzt zu weit. Es waren also Ropi, Ricarda & Pfütze, Han, Rebekka & Basti und der Autor dieser Zeilen angereist, um mit den Toten Hosen und den Broilers einen mehr als angemessenen Schlusspunkt unter das Konzertjahr 2012 zu setzen. Weiterlesen


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Zurück in die Vergangenheit

Der alljährliche Adventsbesuch bei meiner Familie im heimatlichen Altenburg fiel in diesem Jahr auf ein fußballtechnisch fast perfektes Wochenende. Fast perfekt, weil das Hansaspiel bei den Stuttgarter Kickers „daran glauben“ musste. Andererseits blieb mir so eine sportliche Enttäuschung mit Ansage erspart. Und immerhin hielten die Ansetzungen der unteren Ligen doch Spiele zweier Vereine bereit, bei denen ich in meiner Jugend oft im Stadion war, beide noch dazu so günstig terminiert, dass es gar nicht auffiel, wenn ich zwischen Mittagessen und nachmittäglichem Kaffee mal kurz verschwand. Und so konnte ich sowohl Motor Altenburg als auch den 1. FC Lok mal wieder beehren. Weiterlesen


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Fünf vor zwölf

Das ist nicht einfach nur eine Uhrzeit, die immer wieder gern als Gleichnis zur Charakterisierung besonders schwieriger Situationen herhalten muss. Ein Gleichnis, das aber gerade im Kontext der Lage beim F.C. Hansa als blanker Euphemismus erscheint. Und so kann es eigentlich kein Zufall sein, dass die Abschlussworte des Versammlungsleiters ausgerechnet um diese Uhrzeit den Schlusspunkt unter die wahrscheinlich längste Mitgliederversammlung der Vereinsgeschichte setzten. Weiterlesen


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Ob ich verroste oder verkalke, …

… ich gehe immer noch auf Schalke.

Manchmal verliert man, manchmal gewinnen die anderen. Und manchmal, es ist kaum zu glauben, manchmal nimmt man an einer Verlosung teil und gewinnt doch tatsächlich Eintrittskarten, die es ermöglichen, die schreckliche, fußballlose Zeit zwischen zwei Wochenenden zu überbrücken. 11 Freunde hatten für ihre Abonnenten je dreimal zwei Eintrittskarten für die letzten Heimspiele der deutschen Champions-League-Teilnehmer springen lassen. Weiterlesen


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Regen. Na und?

Dieser Petrus, einfach unglaublich. Dabei war der Deal ebenso einfach wie verbindlich: Ich besorge mir diesmal ein ordentliches Zelt, dafür bleiben die Himmelsschleusen geschlossen. Damit das klar ist, ICH habe meinen Teil der Abmachung erfüllt. Nach der ersten Nacht am Wernsdorfer Sportplatz hat meine mobile Behausung, deren Aufbau ein bisschen länger dauert als das In-die-Luft-Werfen dieses so genannten Zeltes von ALDI aus dem letzten Jahr, ihre Feuer- äh Wassertaufe überstanden, und ich erwache trockenen Fußes und ohne Dauerberieselung von der Zeltdecke. Auch der nächtliche Monsun, nach dem morgens weite Teile des Zeltplatzes wie ein Reisfeld aussehen, entlockt meiner bestens imprägnierten mobilen Behausung nicht mal ein müdes Gähnen. Weiterlesen


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Manchmal hat auch der Weihnachtsmann Verspätung

Ich gebe es zu, die Versuchung ist groß, Ort und Zeitpunkt passen perfekt, um noch einmal so richtig über den Hausherren des Berliner Olympiastadions abzulästern. Aber keine Angst, um Fußball oder „sogenannte Fans“ geht es hier heute überhaupt nicht, auch wenn die Kombination von Olympiastadion, Abrissbirne („Wrecking Ball“) und überfülltem Innenraum geradezu danach schreit, ein bisschen über Todesangst, Blutbäder oder Taliban der Kurve zu schwadronieren, was ja derzeit richtig angesagt ist.

Zu meinem siebenten Springsteen-Konzert in 24 Jahren, am 30. Mai 2012 in Berlin, begleitet mich erstmals meine Tochter Franziska (Jg. 1991), für die nun mit dem „Auspacken“ dieses letzten Geschenkes endlich ein langjähriger Wunsch in Erfüllung geht: Merry Christmas 2011! Weiterlesen


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Kein Sex mit der Ex

Ich weiß gar nicht, ob ihr es wusstet, aber ich habe nicht mein ganzes Fanleben mit dem FC Hansa Rostock verbracht. Ja, ich habe da tatsächlich eine Leiche im Keller – wer mich näher kennt, weiß sogar ihren Namen. In meinen jungen Jahren besuchte ich regelmäßig die Spiele eines Fußballclubs in meiner Bezirksstadt, sah zahlreiche Oberligaspiele, war bei drei erfolgreichen Pokalendspielen dabei (das letzte übrigens gegen Hansa) und atmete internationale Atmosphäre bei großen Europacup-Schlachten, bevor es mich aus beruflichen Gründen Ende 1987 nach Mecklenburg verschlug, wo ich inzwischen als – je nach Betrachtungsweise – gelungenes oder abschreckendes Beispiel für schleichende Assimilation herhalte. Weiterlesen