Hanseator

Musik, Fußball und manchmal auch ein bisschen Hansa


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Zu Gast bei „Feinden“ Vol. 2

RB Leipzig – FC St. Pauli 0:1, 23. August 2015

Vierter Spieltag in Liga 3: der F.C. Hansa siegt 1:0 in Osnabrück, und während die Hansaspieler vor und mit dem Gästeblock den Sieg feiern, klingen (inzwischen Ex-)VfL-Trainer Walpurgis wahrscheinlich seine nach dem letzten Spiel beider Vereine im Frühjahr (1:0 für OS) leichtfertig dahingesagten Worte „… weil die Duelle gegen Rostock auch immer Spaß machen …“ in den Ohren. Läuft bei uns. Der Haken an der Sache: Ich bin diesmal leider nicht im Stadion an der Bremer Brücke dabei. Oma feiert in Altenburg ihren 95. Geburtstag, das geht natürlich vor. Ganz ohne Fußball geht es aber auch nicht, und so hatte ich mir schon langfristig ein Ersatzspiel ausgewählt, das zu besuchen mir meine tolerante Familie freundlicherweise gestattete. Weiterlesen


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Ob ich verroste oder verkalke, …

… ich gehe immer noch auf Schalke.

Manchmal verliert man, manchmal gewinnen die anderen. Und manchmal, es ist kaum zu glauben, manchmal nimmt man an einer Verlosung teil und gewinnt doch tatsächlich Eintrittskarten, die es ermöglichen, die schreckliche, fußballlose Zeit zwischen zwei Wochenenden zu überbrücken. 11 Freunde hatten für ihre Abonnenten je dreimal zwei Eintrittskarten für die letzten Heimspiele der deutschen Champions-League-Teilnehmer springen lassen. Weiterlesen


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Hard to say I’m sorry

Wir schreiben den 31. Januar, es ist der letzte Tag der Winter-Transferperiode. Ein für seine unorthodoxe Transferphilosophie geschätzter Betriebssportverein unterstützt eine weitere, nicht minder beliebte Sportgemeinschaft bei der Umsetzung ihres beispielhaften Jugendkonzeptes; bei Sky Sport News überschlagen sich die Ballack-Headlines in der heavy rotation; Hansa Rostock sieht nach einem auch in der Höhe vollauf verdienten 2:1-Sieg am Wochenende über den dänischen Zweitligisten FC Vestsjælland einer großen sportlichen Zukunft, mindestens jedoch dem sicheren Aufstieg in die Bundesliga – wahrscheinlich sogar noch in dieser Saison – entgegen.

Aber was muss man in einem berühmten Magazin für Fußballkultur lesen? Unter dem Titel „Arrogante Waterkant“ greifen die 11 Freunde in ihrer Online-Ausgabe die peinlich berührende Fremdscham auf, die den Betrachter des Kieler Entschuldigungsvideos,  das vergangenen Sonnabend im Westfalenstadion über die Anzeigetafel flimmerte, unweigerlich überkommt. Seien wir doch mal ehrlich: Das Kieler Filmchen, vor allem die verkrampfte darstellerische Leistung der Holstein-(Schau)spieler bestätigt vor allem eines – das Gegenteil von „Gut“ ist „Gut gemeint“. Es ist also die geradezu heilige Pflicht eines Magazins wie „11 Freunde“, Machwerke dieser Art satirisch aufzuarbeiten. Weiterlesen