Hanseator

Musik, Fußball und manchmal auch ein bisschen Hansa


Hinterlasse einen Kommentar

Lass die Musik an

Jamel rockt den Förster – Festival für Demokratie und Toleranz, 26./27. August 2016

Zum zehnten Mal fand am vergangenen Wochenende das Festival für Demokratie und Toleranz „Jamel rockt den Förster“ im Garten der dort ansässigen Familie Lohmeyer statt. Bereits im vergangenen Jahr, nach dem Überraschungsauftritt der Toten Hosen, und nachdem ich diese deutschnationale Mustergemeinde erstmals mit eigenen Augen gesehen hatte, war mein Entschluss gereift, auf jeden Fall auch 2016 das Festival zu besuchen. Egal, welche Bands da spielen würden, das Anliegen der Veranstalter war es wert unterstützt zu werden, und die positive, freundliche Atmosphäre hatte mir bei meinem ersten Besuch 2015 auch gleich gefallen.

Nun, das diesjährige Line-up versprach durchaus ein vielseitiges Programm mit bekannten und (zumindest mir) unbekannten Künstlern und Bands, was ja auch zur Erweiterung des eigenen musikalischen Horizontes beitragen würde. Meine Erwartungen wurden in vollem Umfang erfüllt und – wie wir ja inzwischen wissen – sogar übertroffen. Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

Schöne Tage

Nopperhof FestEvil 2016, 29./30. Juli 2016, Langen Trechow

Sonntagmorgen, kurz vor halb drei verklingen die letzten Live-Töne beim diesjährigen FestEvil auf dem Nopperhof in Langen Trechow. Auf der Bühne verabschiedet sich FestEvil-Dauerbrenner Zaunpfahl vom begeisterten Publikum. Geschätzte 200 Leute haben der inzwischen einsetzenden Nachtkühle bis zum Schluss getrotzt, die Gänsehaut kommt nicht nur von den Temperaturen. Zwei ereignisreiche Tage voller Musik beim Familientreffen der Freunde des RoggenRoll sind schon wieder vorbei, man mag es nicht glauben.

Aus den Boxen kommen ganz ungewöhnliche Klänge, die bei einem Festival dieser Art wohl niemand erwartet hätte: „Supper’s ready“ vom 1972er Genesis-Album „Foxtrot“ bildet einen bizarren Kontrast zur Musik der letzten beiden Tage und entkräftet zugleich den Verdacht, die Tontechnik hätte für das ganze Wochenende nur eine CD der Klaus-Renft-Combo für die „Umbaupausen-Musik“ dabei gehabt. Die monumentale Melancholie des Genesis-Klassikers legt sich über das Gelände vor der Bühne und hilft tatsächlich beim „Runterfahren“ und Rekapitulieren der letzten 34 Stunden. Weiterlesen