Hanseator

Musik, Fußball und manchmal auch ein bisschen Hansa


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Waitin’ on a sunny day

Bruce Springsteen & The E Street Band – The Rising Tour 2003

Gelsenkirchen, 22. März 2003, Arena AufSchalke

Es ist der 22. Mai 2003, kurz vor 18:00 Uhr. Der Lokführer hat gerade den Bremsvorgang begonnen, der seinen Intercity-Zug wenige Minuten später im Gelsenkirchener Hauptbahnhof zum Stehen bringen wird. Drei junge, gut aussehende Männer (besonders der eine) und zwei charmante, nicht minder junge Damen bahnen sich zielstrebig ihren Weg durch den Gang, als hofften sie, so ihrem Ziel noch schneller näher zu kommen und schauen sich immer wieder gehetzt um, als sei ihnen der Teufel auf den Fersen. Weiterlesen


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Kein Sex mit der Ex

Ich weiß gar nicht, ob ihr es wusstet, aber ich habe nicht mein ganzes Fanleben mit dem FC Hansa Rostock verbracht. Ja, ich habe da tatsächlich eine Leiche im Keller – wer mich näher kennt, weiß sogar ihren Namen. In meinen jungen Jahren besuchte ich regelmäßig die Spiele eines Fußballclubs in meiner Bezirksstadt, sah zahlreiche Oberligaspiele, war bei drei erfolgreichen Pokalendspielen dabei (das letzte übrigens gegen Hansa) und atmete internationale Atmosphäre bei großen Europacup-Schlachten, bevor es mich aus beruflichen Gründen Ende 1987 nach Mecklenburg verschlug, wo ich inzwischen als – je nach Betrachtungsweise – gelungenes oder abschreckendes Beispiel für schleichende Assimilation herhalte. Weiterlesen


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… und wenn sie nicht gestorben sind …

Es war einmal, mit diesen Worten fangen die meisten Märchen an. Märchen, ihr wisst schon, das sind diese romantischen Erzählungen über Hexen, Drachen, Zwerge, Prinzessinnen, Feen und was weiß ich noch alles, mit denen unsere Eltern und Großeltern damals versucht haben, uns beim Einschlafen zu helfen. Einschlafen, Erzählungen, Eltern – wozu gibt es DVD-Player? Und schläft man nicht beim laufenden Fernsehprogramm eh viel schneller ein? Ok, da haben wir wieder das Generationen-Problem. Also kurz gesagt: Wir hatten damals einfach nüscht, um genau zu sein: gar nüscht, also auch keine audiovisuellen Multimediaterminals, daher mussten zu meiner Zeit die Eltern noch selbst ran, wenn das Abendessen länger dauerte als das Sandmännchen und der kleine Racker partout nicht die Augen schließen wollte.

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