Hanseator

Musik, Fußball und manchmal auch ein bisschen Hansa


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Undercover agent for the blues

Sonntag, 13:42 Uhr, eben ist das erste Tor für den FC St. Pauli gefallen. Ringsum liegen sich Menschen in den Armen, meinem Freund „Brille“ hängen zwei Leute am Hals, einer hebt die Hand, um mit mir abzuklatschen. Wie komme ich hierher? Was, zum Teufel, mache ich hier?! Mach bitte einer, dass das sofort aufhört! Weiterlesen


Ein Kommentar

Is a dream a lie if it don’t come true?*

(*The River, 1980)

Der 29. Mai 1999 ist ein erinnerungsträchtiges Datum – für mich gleich in zweierlei Hinsicht. Da ist zum einen einer der emotionalsten Momente in der Historie des FC Hansa Rostock – der nahezu mit dem Schlusspfiff der Saison gesicherte Klassenerhalt dank eines an Dramatik nicht zu überbietenden 3:2-Sieges beim VfL Bochum. Ich bin mir sicher, dass jeder Hansafan, der damals schon alt genug war, heute noch genau sagen kann, was er oder sie an jenem Tag gemacht hat.

Das gilt natürlich auch für mich, womit wir beim zweiten bedeutsamen Ereignis an jenem sommerlichen 29. Mai sind: Bruce Springsteen spielte mit seiner E Street Band zwei Konzerte in Berlin und wir hatten ein paar der begehrten Tickets für die Parkbühne in der Wuhlheide ergattern können, aber eben „nur“ für den Sonnabend. So blieb mir damals nichts anderes übrig, als das bis heute legendärste Spiel des FC Hansa in kleinen Häppchen per Premiere-Konferenz im Fernsehen zu verfolgen. Weiterlesen